2. gemeinsames Symposium von LRVN und SRVN in Hannover

Der Landesruderverband Niedersachsen und der Schülerruderverband Niedersachsen haben am 25.01.14 das 2. gemeinsame Symposium in Hannover veranstaltet.

Vorstellung der Referenten und Organisatoren zu Beginn des Symposiums (v.r.n.l.): Stephan Bischoff, Jan Jedamski, Steffen Oldewurtel, Klaus Scheerschmidt, Reinhard Krüger, Peter Tholl, Gunther Sack und Tobis Rahenkamp

Vorstellung der Referenten und Organisatoren zu Beginn des Symposiums (v.r.n.l.): Stephan Bischoff, Jan Jedamski, Steffen Oldewurtel, Klaus Scheerschmidt, Reinhard Krüger, Peter Tholl, Gunther Sack und Tobis Rahenkamp

Mit 180 Teilnehmern konnte die 2. Auflage nochmal 50 Teilnehmer mehr nach Hannover bewegen als die 1. Auflage vor zwei Jahren in Osnabrück. Die Veranstaltung richtete sich an die Trainer und Ausbilder von LRVN und SRVN, aber auch an einige BFDler und FSJler aus Niedersachsen, die in der Sportart Rudern ihren Dienst ausüben.

Peter Tholl, Vorsitzendender des SRVN und Protektor der Ruderriege Carolinum Osnabrück, und Reinhard Krüger, Vorsitzender des Landesruderverband Niedersachsen begrüßten die Symposiumsteilnehmer in diesem Jahr in der Humboldtschule Hannover, immerhin Partnerschule des Leistungssports und Teil des Sportinternats Niedersachsen.

Gunther Sack und Anke Linke, beide Lehrer an der Humboldtschule und dort Leiter des Rudervereins der Humboldtschule, konnten den zahlreichen Teilnehmern aus ganz Niedersachsen sowie dem angrenzenden Minden mit der neuerbauten Mensa sowie genügend großen Klassenräumen und einer Sporthalle hervorragende Tagungsbedingungen bieten. Zudem hatten sie mehrere Eltern der rudernden Schüler mobilisiert, die sich um die Verpflegung der Gäste sorgten.

Die Teilnehmer konnten dabei aus vier Themen wählen, die vormittags mit einem eher theoretischen und nachmittags mit einem eher praktischen Teil bearbeitet wurden.

Die meisten Meldungen hatte dabei das Thema „Rudertechnik“, das von den niedersächsischen Landestrainern Klaus Scheerschmidt und Steffen Oldewurtel in zwei Gruppen bearbeitet wurde.

Aber auch das Thema „Sicherheit auf dem Wasser“ hatte über 40 Anmeldungen und wurde von Peter Tholl sehr anschaulich und tiefgreifend bearbeitet. Die Teilnahme an diesem Thema bedeutet gleichzeitig die Erlangung des ersten Teils eines Steuermannspatentes. Den zweiten Teil werden die Teilnehmer in ihren Regionen erwerben.

Mit der Wiederholung dieses Themas nach 2012 unterstreichen LRVN und SRVN die Wichtigkeit dieses Themas und stellen sich ihrer Verantwortung für sicheres Rudern in Niedersachsen.

Jan Jedamski, Stützpunkttrainer in Hameln, referierte über das Thema „Trainingsplanung“. Auch hier lagen knapp 40 Anmeldungen vor. Am Vormittag wurden zunächst Grundlagen und Trainingsmittel vorgestellt, am Nachmittag durften die Teilnehmer mit diesem Wissen eigene Trainingspläne für vorgegebene Gruppen erstellen.

Das vierte Thema war durch die Ausschreibung auf 20 Teilnehmer begrenzt. Stephan Bischoff bearbeitete mit den Mitgliedern seiner Gruppe „Krafttraining – Olympische Hebetechniken“ den breiten Bereich eines -teilweise unbekannten- Themas, das im Deutschen Ruderverband eine immer größere Bedeutung erlangt hat. Er ging dabei zunächst auf die Erwärmung ein, zeigte dann technische Vorübungen, die auch mit Kindern durchgeführt werden können, ehe es in die eigentlichen Techniken ging.

Zum Ende der Hauptveranstaltung trafen sich alle Teilnehmer noch einmal in der Mensa der Humboldtschule. Die Referenten erzählten kurz, wie die Themen bearbeitet wurden, wo sich interessante Fragestellungen ergeben haben und zu welchem Ergebnis die Gruppe gekommen sei.

Für Teilnehmer, die ihre Lizenz verlängern wollten, bot das Symposium ein fünftes Thema an. Im Thema „Der Ruderergometer als Trainingsmittel“ wurde von Tobias Rahenkamp, Landestrainer in Niedersachsen, ein kurzer Überblick über die verschiedenen Einsatzbereiche eines Ruderergometers gegeben. Klassisches Ausdauertraining mit neuen Elementen, Krafttraining, Einsatz im Techniktraining, Wettkampf- und Testgerät oder Teamrowing waren Themen dieses Vortrages.

 

Mit der 2. Auflage und einer neuen Rekordbeteiligung von 180 Teilnehmern haben LRVN und SRVN bewiesen, dass sie mit der Ausschreibung genau die Bedürfnisse von „Ruderniedersachsen“ getroffen haben. Mit den Basisthemen „Rudertechnik“ und „Trainingsplanung“ konnte Basiswissen zahlreich vermittelt werden, mit „Sicherheit auf dem Wasser“ haben sich beide Verbände ihrer Verantwortung gestellt und diese an Multiplikatoren in den Vereinen und Ruderriegen weitergegeben. Mit „Krafttraining“ konnten Nachwuchstrainer in einem Bereich geschult werden, der im Nachwuchstraining des Deutschen Ruderverbands eine immer wichtigere Rolle einnimmt.

Das Symposium in Hannover zeigt wieder einmal, wie gut der Landesruderverband Niedersachsen und der Schülerruderverband Niedersachsen zusammenarbeiten und so wurde gleich für 2016 das 3. gemeinsame Symposium in Oldenburg geplant.

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