Bronze für Deutschland-Achter der Junioren

Dirk Flessner holt Medaille auf der Junioren Weltmeisterschaft in London. Für den am Oldenburger Landesruderstützpunkt trainierenden Auricher Dirk Flessner ging die JWM 2011 mit einem nicht mehr endenden wollenden, strahlenden Lächeln zu Ende. In einem packenden Rennen konnte die Mannschaft um Flessner, der im Mittelschiff, dem sogenannten Maschinenraum, seine bären Kräfte optimal einbrachte, einen harten Kampf mit den Gastgebern aus Großbritannien und dem im Vorfeld favorisierten US Amerikanern ausrudern. Lediglich die unerwartet starken Italiener waren dem Feld mit einem Blitzstart anfangs soweit enteilt, so dass sie nicht mehr einzuholen waren. Bis 1000m lag Flessners Achter im Kampf um die 2 verbleibenden Medaillen sogar sicher auf dem Silberrang. Doch kamen die Briten getragen vom heimischen Publikum immer besser in Fahrt. Bei 1500m lagen diese dann vor den Deutschen. Im Endspurt gelang es dem deutschen Steuermann noch mal seinen Achter richtig in Fahrt zu bringen, letztlich fehlten aber doch 1,5sek auf Großbritannien und 4,5sek auf die siegenden Italiener. Kurzer Enttäuschung ob des spannenden Rennverlaufes und der vollkommenen Erschöpfung, folgte aber wenig später das besagte, nicht enden wollendes Lächeln über die gewonnen Bronze Medaille. Nach der Siegerehrung konnte die gesamt mitgereiste Familie, mitsamt der Verwandtschaft und Freunden den jungen Sportler in die Arme schließen und stolz beglückwünschen. Auch das Trainerteam um Heimtrainer Detlev Thomas (Aurich) und Stützpunkttrainer Steffen Oldewurtel (Oldenburg) konnte nach einer langen Saison in der sie Flessner und seinen Zweier-Partner Carl Reinke (Oldenburg) durch etliche Höhen und Tiefen begleitet hatten, endlich ihre Freude kund tun. Nur ein starkes und einträchtiges Team konnte letztlich Flessner und Reinke in den Kreis der Nationalmannschaft führen. Dies bestand zu aller erst aus der Einheit der zwei Sportler und dem folgend den beiden nimmer müden Trainer, vielen antreibenden Trainingspartnern aus dem Heimatverein Regattaverband Ems-Jade-Weser, sowie der immer unterstützenden Familie. Den anstrengendsten Part innerhalb des fünftägigen Wettkampfes hatte übrigens der offiziell als Ersatzmann benannte Carl Reinke. Er hatte zu allen Rennen der vier geriemten Bootsklassen immer parat zu stehen, an den Rennbesprechungen teilzunehmen und sich bis zum Moment des Ablegens zum Rennen warm zu halten. Somit war Reinke an allen Tagen stets morgens der erste Mann an der Strecke und abends der letzte. Dabei fuhr er in den fünf Tagen mental in insgesamt 13 Rennen mit und konnte darüber hinaus das offizielle Rennen der Ersatzleute im Zweier ohne Steuermann mit seinem Partner aus Halle eindrucksvoll gewinnen. Alle Berichte auf rudern.de und RV ARGO Aurich. Steffen Oldewurtel

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