Varese/ Köln. Am vergangenen Wochenende holte der Hannoveraner Julius Peschel im Leichtgewichts-Zweier ohne die Goldmedaille beim Weltcup im italienischen Varese. Fast zeitgleich wurde Marie-Cathérine Arnold vom Hannoverschen RC (HRC) Deutsche Meisterin im Frauen-Einer und machte damit einen wichtigen Schritt in Richtung Rio. Auch die niedersächsischen Junioren gewannen bei der Leistungsüberprüfung auf dem Fühlinger See Edelmetall.

Frauen-Doppelvierer(DRV+Quickert)

Bild: DRV/Quickert

Der deutsche Frauen-Doppelvierer (W4x) ist Vize-Weltmeister. Zu Beginn des Finale A sah es so aus, als ob Deutschland mit Annekatrin Thiele (SC DHfK Leipzig, Abt. Rudern), Carina Bär (Heilbronner RG Schwaben von 1879), Marie-Cathérine Arnold (Hannoverscher Ruderclub von 1880) und Lisa Schmidla (Crefelder Ruder-Club 1883) auch dieses Rennen gewinnen würde und den Weltmeistertitel des vergangenen Jahres verteidigen könnte, doch das Boot der Vereinigten Staaten von Amerika fuhr nach 500 Metern an Deutschland vorbei und hielt diese Position bis ins Ziel.

Bei den U19-Weltmeisterschaften auf dem Lagoa Rodrigo de Freitas in Rio de Janeiro (Brasilien) konnte die Boote des Deutschen Ruderverbandes 9 Medaillen errudern. Eine “niedersächsische” Goldmedaille erruderte der Junioren-Vierer mit Steuermann.

Am Freitag konnte Vorsitzender Reinhard Krüger unseren neuen Trainer Steffen Pohl im Kreis der Trainer begrüßen. Steffen Pohl wird zusätzlich am Bundesstützpunkt-Nachwuchs die Bundeskader betreuen. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt insbesondre im Bereich der Schnittstelle zwischen U19 und U23. Gerade in diesem Bereich gehen zu viele Athleten dem Rudersport verloren. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit wird die Betreuung des Meßbootes sein. Damit stehen dem LRVN weitere Kapazitäten zur Verfügung, um künftig die Ruderinnen und Ruderer der Polizeisportgruppe und des Internates umfassend von den Landestrainern betreuen zu lassen.

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