Drei Mal EM-Silber für Niedersachsen

Posnan. Am Wochenende fanden auf dem Malta-See im polnischen Posnan die Europameisterschaften im Rudern statt. Nachdem auch für die A-Nationalmannschaft aufgrund der Corona-Pandemie zuvor alle internationalen Wettkämpfe abgesagt wurden, boten die Meisterschaften in diesem Jahr die einzige Möglichkeit zur Standortbestimmung auf dem Weg zu den Olympischen Spielen in Tokio 2021.

Der Deutsche Ruderverband (DRV) hatte mit Pia Greiten (Osnabrücker RV), Carlotta Nwajide, Frauke Hundeling (beide DRC Hannover), Marie-Cathérine Arnold und Janka Kirstein (beide Hannoverscher RC) gleich fünf Ruderinnen aus Niedersachsen in die Nationalmannschaft berufen.

Frauen-Einer
Mit dem Sieg im Vorlauf gegen die amtierende Weltmeisterin Sanita Puspure aus Irland überraschte Pia Greiten die Konkurrenz. Auch im Halbfinale machte sie ihre Sache gut und zog souverän ins A-Finale ein. Dort musste die junge Osnabrückerin jedoch den deutlich erfahrenen Ruderinnen den Vortritt lassen und belegte am Ende den sechsten Platz. Gleichwohl ist es sowohl für Pia Greiten als auch für den DRV ein gutes Ergebnis in dieser Bootsklasse.

Frauen-Doppelvierer
Das deutsche Team mit Carlotta Nwajide vom DRC Hannover an Bord konnte den Vorlauf gewinnen und sich somit direkt für das A-Finale qualifizieren. Dort musste es sich nur den starken Niederländerinnen geschlagen geben und belegte vor den Booten aus Polen, der Ukraine, Italien und der Schweiz den Silberrang.

Frauen-Achter
Bereits im Bahnverteilungsrennen am Freitag machte der neu formierte deutsche Frauenachter mit Marie-Cathérine Arnold (Hannoverscher RC) und Frauke Hundeling (DRC Hannover) einen guten Eindruck. Im Finale am Sonntag bestätigte die Mannschaft von Trainer Tom Morris (Potsdam) diesen Eindruck und konnte in einem packenden Rennen die Silbermedaille erkämpfen.

Frauen-Vierer o. St.
Relativ kurzfristig hat sich der DRV entschieden, auch einen Frauen-Vierer o. St. zu nominieren. Für die unerfahrene Mannschaft mit Janka Kirstein vom Hannoverschen RC reichte es in dieser hart umkämpften Bootsklasse leider nicht für den Einzug ins A-Finale. Am Ende belegte das deutsche Team den 12. Platz.

Foto: DRV/ Seyb

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