LRVN setzt verstärkt auf Coastal Rowing

Verden. Der Landesruderverband Niedersachsen will sich künftig verstärkt für das Coastal Rowing einsetzen. Das beschlossen die Delegierten aus den niedersächsischen Rudervereinen beim vergangenen Rudertag in Verden an der Aller.
Der Ressortleiter für das Regattawesen, Frank Spingat, hatte zuvor die internationale Entwicklung und die Überlegungen von FISA und IOC skizziert. Demnach seien massive Veränderungen im olympischen Ruderprogramm geplant. Dabei gehe es zum einen um eine verstärkte Teilhabe von Staaten aus Südamerika, Asien und Afrika an den olympischen Ruderwettbewerben und zum anderen um mehr Nachhaltigkeit und eine Attraktivitätssteigerung für die mediale Berichterstattung. All diese Elemente ließen sich mit dem Coastal Rowing-Format, das in vielen Staaten schon sehr populär sei, umsetzen, erklärte Spingat weiter. Als Küstenbundesland sei Niedersachsen prädestiniert als Standort für dieses Ruderformat. Spingat warb daher für eine Öffnung gegenüber dem neuen Format und erhielt dabei Unterstützung Silke Harms von der Firma Fast Sports. In einer mitreißenden Präsentation entführte sie die Vereinsvertreter in die vielfach noch unbekannte Welt des Coastal Rowing. Am Ende sprachen sich die Delegierten und das Präsidium des LRVN einstimmig dafür aus, das Coastal Rowing auch und gerade in Niedersachsen zu etablieren. Erste Gespräche mit küstennahen Vereinen sollen noch in diesem Jahr folgen.

In einem zweiten Themenblock informierte Annegret Buchholz (ARAG Versicherungen) über notwendige Maßnahmen zur Erfüllung der Datenschutz-Grundverordnung. Alfred Tempelhof  berichtete anschaulich über seine eigenen Erfahrungen bei der Umsetzung DSGVO-Richtlinien im Hildesheim. 

Im parlamentarischen Teil Sitzung verabschiedeten die Delegierten eine Satzungsänderung und wählten Timm Wöltjen (Oldenburger RV) zum neuen Vereinsvertreter in der Steuerungsgruppe am Bundesstützpunkt Hannover. In seinem Jahresbericht hob der LRVN-Vorsitzende Reinhard Krüger die positive Mitgliederentwicklung in den niedersächsischen Rudervereinen hervor. Am Stichtag zum Jahreswechsel waren 10.689 Ruderinnen und Ruderer von den Vereinen gemeldet worden. Rund ein Drittel davon, nämlich 3.679 seien dabei Kinder und Jugendliche wusste der LRJ-Vorsitzende Roland Schreiber zu berichten und konnte auch hier einen Anstieg bei den Aktiven feststellen. Die tatsächliche Zahl der jugendlichen Ruderer in Niedersachsen sei sogar noch deutlich höher, da diese auch in den Schülerrudervereinen organisiert seien, die über die LSB-Statistiken nicht erfasst würden.

Das vollständige Protokoll gibt es im Downloadbereich unter: http://www.lrvn.de/download/4567/

 

 

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