Masters-Achter verteidigt Titel in Henley/GB

Renngemeinschaft aus Oldenburg/Leer/Lingen/Münster/IBC London fährt die schnellste Zeit auf der wohl ältesten und traditionellsten Regatta der Welt in Henley/GB auf der Themse. In fast 300 Rennen stellten sich je zwei Boote im direkten Zweikampf aus aller Welt auf der Traditionsstrecke dem Vergleichskampf. Schon die Anzeigetafel macht deutlich, hier kommt nur der Gewinner weiter, denn nach jedem Rennen heißt es „Winner: and Loser:“. Die Masters-Renngemeinschaft Oldenburg/Leer/Lingen/Münster/IBC London mit den Ruderern Markus Baron(Oldenburg), Gerd Brüggemann, Daniel Trenkle, Janna Brüggemann-Steuerfrau(Leer), Steffen Petz(Lingen), Heinz Stehr, Stephan Klaus, Heiko Gravelschomaker(Münster) und Tobias Witting(London) konnte ihren Vorjahressieg erfolgreich verteidigen. Der neue ARC-Achter „ARC de Triomphe“, dem Boot des ARC Münster, holte nach dem dritten Platz bei den German Masters Open in Bremen nun in England nicht nur seinen ersten internationalen Sieg, er fuhr zudem auch noch die schnellste Zeit des gesamten Wettbewerbes. Bereits am Freitag startete die Vorrunde. Hier traf die Renngemeinschaft Oldenburg/Leer/Lingen/Münster/IBC London im Rennen 114b auf die Mannschaft aus Nottingham und setzte sich sofort erfolgreich durch. Im folgenden Rennen am Samstag mit der Nr. 213 wartete die nächste große Herausforderung: Purple Reign Boston/USA mit einer Auswahl ehemaliger Uni-Leistungsruderer und bekannter Teilnehmer der Royal Henley. Nach einem mitreißendem Kampf erfolgte in Henley der ernüchternde Blick auf das Time Table, zur Freude derRenngemeinschaft Oldenburg/Leer/Lingen/Münster/IBC London stand hier: „Winner: ORVO/Leer/Lingen/Münster/IBC London – Loser Bosten/USA“. Damit war der Einzug in das Finale am Samstagabend gesichert. Zunächst galt es die weiteren Ausscheidungsrennen abzuwarten, bis der Gegner feststand. Der Lokalmatador Marlow Rowing Club hatte es ebenfalls geschafft. Gegen diesen Achter war man auch schon 2010 angetreten, jedoch hatte sich die Mannschaft mit einem neuen Boot und neuen Leuten verstärkt. Die Renngemeinschaft Oldenburg/Leer/Lingen/Münster/IBC London fand von Anfang an gut ins Rennen und konnten dem Gegner mit einem schnellen Start bereits eine Luftkastenlänge abnehmen. Marlow setzte nach und so musste die Renngemeinschaft mit einem anschließenden taktisch und zeitlich gut platzierten, konsequent gefahrenen Zwischenspurt antworten und konnte den Vorsprung bis ins Ziel halten. Am Ende wurde auch der Marlow Rowing Club geschlagen und herausgefordert durch einen sehr starken Gegner wurde auch noch die schnellste Zeit der gesamten zwei Tage von der Renngemeinschaft ORVO/Leer/Lingen/Münster/IBC London gefahren. Selbst deutlich jüngere Mannschaften kamen an die Geschwindigkeit der Masters nicht heran. Großer Jubel nach der Zieldurchfahrt und typisch britisch anerkennender Beifall der Gegner und Zuschauer an der Strecke. Darunter auch der letzt jährige Finalgegner der die Mannschaft über die ganze Strecke anfeuerte. „Da hat sich der ganze Aufwand im Training doch gelohnt. Henley ist eben etwas ganz Besonderes und wir sind ja nicht gekommen um mit leeren Händen wieder nach Hause zu fahren“, so Stephan Klaus vom ARC Münster. Ausruhen ist allerdings nicht angesagt. Anfang September findet in Posen/Polen die „World Masters Regatta“ statt. Hier will die Mannschaft mit dem neuen Boot aus Münster in fast unveränderter Besetzung antreten und sich mit den besten Achtermannschaften der Welt messen. Die Ruderer vom ORVO Oldenburg Markus Baron und Alexej Panov starten hier außerdem im Zweier ohne Steuermann und im Vierer ohne Steuermann mit einer Renngemeinschaft aus Tegel/Berlin.

Tags:Henley, Regattarudern

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