Medaillen in Tokio

Der LRVN freut sich mit 2x Gold, 1x Silber und 2x Bronze und einem 10. Platz über einen sehr erfolgreichen Rudernachwuchs aus Niedersachsen.

GOLD
Einen schöneren Abschied von der Trainerbühne hätte sich Bernd Nennhaus nicht wünschen können. Seine Jungs gewannen im Achter die Goldmedaille. Mit einem beeindruckenden Start-Ziel-Sieg ließen Leon Knaack, Leon Braatz, Jonas Huth, Jan Szymczak, Julian Garth, Nick Welzenbach, Erik Kohlbach, Ryan Smith und Steuermann Florian Wünscher (DRC Hannover/RC Bergedorf/RC Potsdam/Crefelder RC/SC Magdeburg Abteilung Rudern/Hallesche Ruder-Vereinigung Böllberg/DRC Hannover/RG Rotation Berlin) der Konkurrenz keine Chance. Mit mehr als vier Sekunden Vorsprung überqueren sie als neuer Weltmeister die Ziellinie. „Das ist wirklich ein toller Abschluss für Bernd, besser hätte es nicht laufen können“, freut sich Tschäge.

Schon ein starker Auftritt des Junioren-Achters im Vorlauf
Der Junioren-Achter hatte schon in seinem Vorlauf eine überzeugende Leistung gezeigt. Die Ruderer Leon Knaack, Leon Braatz, Jonas Huth, Jan Szymczak, Julian Garth, Nick Welzenbach, Erik Kohlbach, Ryan Smith und Steuermann Florian Wünscher konnten sich schon früh von den Verfolgern aus den USA lösen, den Vorsprung im weiteren Rennverlauf kontinuierlich ausbauen und mit sieben Sekunden Vorsprung direkt ins Finale rudern.

SILBER
Nach den zwei souveränen Siegen im Vorlauf und im Halbfinale wollten Aaron Erfanian und Paul Krüger (DRC Hannover/SC Magdeburg e.V. Abteilung Rudern) auch um Gold mitrudern. Das Tempo übernahmen aber vom Start weg die Australier. Knapp zwei Sekunden hinter der Spitze ging das deutsche Duo als Dritte auf die letzten 500 m. Mit einem starken Schlussspurt schoben sich die Jungs von Trainer Paul Zander noch an den bis dahin zweitplatzierten Italienern vorbei und holten Silber.

BRONZE
Im Finale des Juniorinnen-Zweiers ohne gaben die Tschechinnen an der Spitze das Tempo vor. Stina Roebbecke und Elisa Patzelt (Lüneburger RC Wiking/Celler RV) ordneten sich hinter den Chinesinnen auf Rang drei ein und verwalteten diesen souverän bis ins Ziel. Trainer der beiden niedersächsischen Rudererinnen ist Tobias Rahenkamp.

Nach dem unglücklingen Kentern im Halbfinale durfte Paul Leerkamp (Osnabrücker RV), trainiert noch Martin Schawe, noch im B-Finale antreten. In Führung liegend ging er auf die letzten 500 m. Dann verließen ihn ein wenig die Kräfte und er musste die Konkurrenz vorbeiziehen lassen. Am Ende wird es Rang vier, damit beendet er die WM auf dem zehnten Platz.

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern der JWM in Tokio!

Textinfo/Foto: Garbe/Seyb

Tags:Junioren, Regatta, Tokio

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