Wanderrudertreffen in Barßel

Unser erstes Mal…drei Ostfriesinnen machten sich auf den Weg zum Wanderrudertreffen nach Barßel. Wir fragten uns, was uns dort wohl erwartet. Ein herzlicher Empfang sorgte sofort für gute Stimmung. Ein sehr umfangreiches und ausgezeichnetes Kuchenbuffet, natürlich alles selbst gebacken, sowie ein deftiges Abendessen mit netten Gesprächen nahm uns die erste Aufregung. Die gute Organisation vermittelte von Anfang an eine gewisse Sicherheit. Gut vorbereitet wusste man schon einen Tag vorher, mit wem man am Samstagmorgen in welches Boot steigen sollte zur Standartroute „Rund Ammerland“. Die Strecke führte vom Bootshaus über Soeste, Barßeler Tief, Nordloher Kanal, Aper Tief, Jümme wieder zurück zum Barßeler Tief in die Soeste zum Bootshaus.

wrt_barssel224 Kilometer voller Abenteuer…schmale Kanäle, enge Brücken, sinkender Wasserstand, „Steckenbleiben“ im Schlick, Ankämpfen gegen die Strömung, überbelegte Stege und das alles bei unerwartet traumhaft schönem Wetter. Fast hätten wir noch eine Sonnencreme gebraucht. Zurück am Bootshaus gab’s endlich wieder was zu essen…ein heißer Erbseneintopf wurde serviert und dabei auch an die Vegetarier gedacht.

wrt_barssel3Nach der Stärkung ging es in Eigenregie wieder in die Boote. Der „Ostfriesendreier“ entschied sich für die 11 km lange Hausstrecke im Eisvogel (2er gesteuert). Bei noch niedrigerem Wasserstand ruderten wir mittig über die Kanäle bis uns der Barßeler Ausflugsdampfer auf die nächste Schlickbank drängte…kurzfristig blieben wir im „Dreck stecken“, wieder Wasser unterm Kiel, hatten wir „Dreck am Stecken“ (Blätter). Nach kurzer Verschnaufpause und grandiosem Abendessen zeichnete sich ab, dass ein Teil der Ruderer immer noch Bewegungsdrang verspürte. „Danz up de Deel“ war in diesem Fall „Tanz in Werkstatt“ mit DJ „Jonny“. Nun war die Erleichterung auch bei den Mitgliedern und fleißigen Helfern des Barßeler Rudervereins über die rundum gelungene Veranstaltung spürbar. Sie hatten Großes geleistet, eine perfekte Organisation und ein reibungsloser Ablauf und alles in allem zufriedene Gäste. Bei einem ausgiebigem Frühstück am Sonntag fanden sich spontan noch diverse Bootsmannschaften, die gegen 9.00 Uhr zu einer kurzen Tour aufbrachen. Ein letztes Zusammentreffen gab es im Bootshaus zum „Reste essen“. Fröhlich fuhren wir drei nach unserem „ersten Mal“ mit positiven Erfahrungen, Eindrücken und netten neuen Ruderbekanntschaften im Gepäck wieder Richtung Heimat. Drei Daumen, also „6 Skulls hoch!“ für den Barßeler Ruderverein in puncto Herzlichkeit, Fürsorglichkeit, freundschaftliche  Aufnahme, Hilfsbereitschaft und exzellente Organisation.

wrt_barssel_autorinnenNach dieser Erfahrung sagen die drei Ostfriesinnen: „Das war nicht unser letztes Mal!“
Andrea Akkermann, Alma Aumann-Blohm, Daisy Möhle

Tags:Barßel, Wanderrudertreffen

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